6 Gründe, warum eine Showit Website für dich Sinn macht (und warum es nicht immer nur um WordPress geht)

Showit Websites waren nicht immer meine erste Wahl. Ich arbeite seit vielen Jahren mit WordPress. Ich kenne das System sehr gut. Und lange dachte ich wirklich, dass es die beste Lösung ist, weil es so viel kann.

Heute sehe ich das differenzierter. Nicht, weil WordPress schlecht ist. Sondern weil nicht jedes System zu jedem Business Alltag passt. Und weil ich in meiner Rolle als Webdesignerin gewachsen bin, viele Erfahrungen gesammelt habe und heute bewusster unterscheiden kann, was langfristig trägt und was eher belastet.

In diesem Artikel teile ich:

  • meine persönliche Erfahrung als Designerin mit Showit Websites für Selbstständige
  • warum sie sich für viele kreative Brands im Alltag leichter anfühlen als eine WordPress Website
  • und woran du erkennst, ob eine Showit Website zu dir passt

 

INHALTSVERZEICHNIS

  1. Freiheit ist nicht automatisch die bessere Lösung
  2. Weniger Technik schafft mehr Raum im Kopf
  3. Design entsteht ohne Theme Grenzen
  4. Selbst pflegen können heisst nicht alles selbst tragen
  5. Klarheit schlägt Feature Sammlung
  6. Deine Website soll mit dir arbeiten, nicht gegen dich
  7. Fazit
  8. Häufige Fragen zur Showit Website

 

1. Freiheit ist nicht automatisch die bessere Lösung

Ich habe sehr lange geglaubt, dass maximale Freiheit immer etwas Gutes ist. WordPress wird genau so verkauft. Du kannst alles machen. Alles selbst bestimmen. Alles kontrollieren. Gerade am Anfang fühlt sich das stark an.

Und ja, diese Freiheit gibt es wirklich. Aber sie kommt nicht alleine.

Bevor man mit WordPress überhaupt richtig loslegen kann, braucht es viele Schritte.

Das bedeutet:

  • Hosting auswählen
  • die Installation einrichten
  • ein Theme finden
  • sich entscheiden, womit man das Design umsetzen möchte.

Erst danach kann man anfangen, sich mit den eigentlichen Inhalten zu beschäftigen.

Gerade für Selbstständige ohne technischen Hintergrund kann das am Anfang schnell überfordernd sein, weil vieles gleichzeitig entschieden werden muss. Oft verstrickt man sich in Details, probiert verschiedene Plugins aus und steht irgendwann komplett verwirrt da.

Aus Kundengesprächen kenne ich diesen Satz sehr gut: Die Website steht seit zwei Jahren und ist immer noch eine Baustelle. Oder: Man hat WordPress gewählt, weil es überall als Nummer eins empfohlen wird, und merkt erst später, wie viel Verantwortung damit im Alltag verbunden ist.

 

 

Technik begleitet jede Entscheidung

Mit jeder Entscheidung kommt wieder Technik ins Spiel. Welche Plugins brauche ich. Harmonieren sie überhaupt miteinander. Was passiert, wenn ich später etwas ändere. Bleibt alles stabil oder zerschiesst es im schlimmsten Fall alle Seiten?

Und dann läuft das alles nicht einfach von selbst. Man muss immer wieder prüfen, ob Plugins noch aktuell sind, ob Updates anstehen und ob nach Änderungen noch alles so funktioniert wie vorher.

 

Wenn Freiheit plötzlich Energie und Zeit kostet

Ich erinnere mich noch gut an eine WordPress Website einer Kundin. Nach einem Plugin Update waren plötzlich mehrere Seiten zerschossen.

Das bedeutete zurück ins Backend. Seiten prüfen, im Pagebuilder nachschauen, Caches löschen und hoffen, dass sich alles wieder korrekt aufbaut. Genau diese Situationen sind es, die im Alltag Energie ziehen. Nicht einmal, sondern immer wieder.

Ich habe mir lange gesagt, das gehört halt dazu. Dass das normal ist. Irgendwann habe ich gemerkt, wie viel Energie und vor allem wie viel Zeit mich das kostet. Und dass mir diese Energie genau manchmal dort fehlt, wo ich sie eigentlich brauche.

Nicht jede Freiheit fühlt sich gut an. Und nicht jede Freiheit passt zu jedem Business.

 

2. Weniger Technik schafft mehr Raum im Kopf

In Gesprächen höre ich oft ähnliche Sätze. Ich bin komplett überfordert mit meiner WordPress Website. Oder: Die Agentur hat so viel gebaut, ich habe keinen Überblick mehr.

Und ehrlich gesagt überrascht mich das nicht.

Ich habe viele Websites gesehen, die über Jahre gewachsen sind. Plugin auf Plugin. Unterschiedliche Lösungen für Design, Formulare und andere Funktionen. Am Anfang wirkt das flexibel. Mit der Zeit wird es unübersichtlich.

 

Entscheidungen, bevor überhaupt gestaltet wird

Viele erzählen mir, dass sie sich schon beim Einrichten verloren fühlen. Bevor überhaupt ein Text geschrieben oder ein Bild eingefügt wird, müssen viele Entscheidungen getroffen werden.

Das bedeutet:

  • Welches Plugin für das Design?
  • Welches für Formulare?
  • Ist Elementor besser oder Divi?

Und immer begleitet von der Unsicherheit, ob am Ende auch alles technisch miteinander funktioniert, damit es nicht zu bösen Überraschungen kommt wie im vorherigen Beispiel.

 

Vom Gestalten ins Reparieren rutschen

In Projekten mit WordPress gehört es oft dazu, zuerst Ordnung zu schaffen. Bestehende Strukturen verstehen, Systeme aufräumen, Plugins prüfen, bevor man überhaupt mit der eigentlichen Gestaltung beginnt. Gerade bei Relaunch Projekten nimmt dieser Teil naturgemäss viel Raum ein.

Dabei merke ich, dass sich mein Fokus in solchen Phasen stark verschiebt. Statt über Inhalte, Bildsprache oder Wirkung nachzudenken, beschäftige ich mich lange mit Backends, bestehenden Setups und technischen Zusammenhängen.

Natürlich könnte ich mich auch bewusst nur auf neue Websites konzentrieren, ohne bestehende Systeme zu übernehmen. Das würde vieles vereinfachen. Und trotzdem zeigt sich auch dort: Je nach Setup rücken bei WordPress Themen wie Einstellungen, Plugins und Absicherungen schnell in den Vordergrund. Technik ist ein fester Bestandteil des Systems.

Heute spüre ich sehr klar, wie wichtig mir die Balance ist. Ich arbeite am liebsten dort, wo Gestaltung, Inhalte und Struktur im Mittelpunkt stehen. Wo ich Marken sichtbar machen, Räume schaffen und Wirkung entwickeln kann, ohne gedanklich ständig in technischen Details zu sein.

Diese Erkenntnis kommt nicht von heute auf morgen. Sie bringt auch Fragen mit sich. Darf ich meine Arbeitsweise verändern, obwohl ich jahrelang mit einem System gearbeitet habe? Darf ich neu entscheiden, was sich für mich stimmig anfühlt?

Mittlerweile weiss ich: Genau das gehört zur Entwicklung dazu. Dinge neu zu bewerten ist kein Rückschritt. Es ist ein Zeichen dafür, dass man wächst, Erfahrungen sammelt und bewusster wählt, wie und womit man arbeiten möchte.

 

 

3. Design entsteht ohne Theme Grenzen

In WordPress habe ich oft das Gefühl, dass man sich an einer bestehenden Struktur orientiert. An einem Theme, an einem Raster, an einem Aufbau, der bereits vorgegeben ist, bevor man sich überhaupt mit der Wirkung der Seite beschäftigt.

Natürlich lässt sich vieles anpassen. Und für viele ist genau das hilfreich. Trotzdem bleibt häufig dieses Grundgefühl, dass es einen gedachten Rahmen gibt. Man arbeitet innerhalb dieser Struktur und versucht dann, die eigene Marke, Inhalte und Bildwelt darin unterzubringen.

Mit einer Showit Website ist der Einstieg komplett anders. Ich starte nicht mit einem fixen Theme oder einem Pagebuilder wie Elementor oder Divi. Und ich muss auch nicht zuerst Plugins zusammensuchen, Hosting Entscheidungen treffen, Einstellungen setzen und dann hoffen, dass am Ende alles sauber zusammenspielt.

Bei WordPress baut man sich oft zuerst das Grundgerüst zusammen, schiebt per Drag and Drop (z.B. mit Elementor) Elemente hin und her, und danach beginnt das Feintuning, bis es wirklich ordentlich aussieht.

Bei Showit starte ich mit einer leeren Fläche und mit wenigen, aber wirklich sinnvollen Showit Widgets. Also genau den Bausteinen, die man für eine klare, conversionstarke und „schöne“ Seite tatsächlich braucht.

Und selbst wenn das Hosting nicht bei dir liegt (EU-Server), kannst du Showit gut DSG/DSGVO-konform nutzen.

Und ja, auch das kann am Anfang überfordern. Vor allem, wenn man nicht aus dem Design kommt und noch nicht genau weiss, wo man anfangen soll und was wohin gehört.

Der Unterschied ist aber, dass sich meine Fragen verändern. Ich denke nicht zuerst in technischen Einstellungen oder Funktionen, sondern in Wirkung. Wie soll sich diese Seite anfühlen. Wo darf ein Bild Raum bekommen. Wo braucht es Ruhe. Wo darf bewusst nichts sein.

Es geht weniger darum, alles sofort richtig zu machen, und mehr darum, Schritt für Schritt ein Gefühl für die Seite zu entwickeln.

Gerade für kreative Brands ist das ein grosser Unterschied. Wenn du visuell arbeitest, denkst du nicht in Spalten, Plugins oder daran, ob du dir mit einer Änderung die Seite zerschiesst. Du denkst in Stimmungen, Übergängen und Räumen. Genau das, was dich als Fotografin, Interior Designerin, Hochzeitsplanerin oder in einem ähnlichen kreativen Beruf ausmacht.

Dieser Unterschied verändert für mich auch ganz persönlich etwas. Ich habe wieder mehr das Gefühl, in meiner Rolle als Designerin zu arbeiten. Ich kann mich stärker auf Gestaltung, Wirkung und Inhalte konzentrieren, statt mich ständig gedanklich mit Technik zu beschäftigen.

Gleichzeitig schätze ich aber an WordPress nach wie vor die Möglichkeiten und die Flexibilität, die es bietet. Für Projekte, bei denen genau das gefragt ist, ist es ein starkes System.

 

4. Selbst pflegen können heisst nicht alles selbst tragen

Viele Selbstständige möchten ihre Website selbst pflegen können. Und das verstehe ich sehr gut. Niemand will abhängig sein. Niemand möchte bei jeder kleinen Änderung jemanden fragen müssen.

Gleichzeitig gibt es auch Selbstständige, die genau das bewusst abgeben möchten. Die sagen: Ich bezahle gerne dafür, dass sich jemand darum kümmert, damit ich den Kopf frei habe. Beides ist völlig legitim.

Was ich aber immer wieder merke: Es geht weniger um Unabhängigkeit und mehr um Sicherheit. Darum, etwas anzupassen, ohne Angst zu haben, dass danach etwas nicht mehr funktioniert.

 

Warum viele Websites kaum noch angefasst werden

Ich habe so viele Websites gesehen, die theoretisch selbst pflegbar waren, aber praktisch kaum mehr angefasst wurden. Nicht, weil es unmöglich war. Sondern weil dieses leise Was, wenn ich etwas kaputtmache immer mitlief.

Bei WordPress empfehle ich meinen Kundinnen und Kunden, automatische Plugin Updates zu deaktivieren und Aktualisierungen bewusst manuell zu machen. Einfach deshalb, weil man die Website nicht jeden Tag anschaut und automatische Updates sonst auch unangenehme Überraschungen mit sich bringen können.

Gleichzeitig merke ich aber auch: Selbst das manuelle Aktualisieren kann auf Dauer mühsam werden. Wenn man eine Zeit lang nicht dazu kommt, sammelt sich einiges an. Und dann geht es nicht nur um ein einzelnes Plugin, sondern um mehrere Dinge gleichzeitig, die im Hintergrund Aufmerksamkeit wollen. Wie WP-Version, PHP…

Gerade bei Pagebuildern kommen Updates oft in kurzen Abständen. Und jedes Update bringt wieder dieses leise Gefühl mit sich, ob danach wirklich noch alles so läuft wie vorher.

Genau das führt dazu, dass viele ihre Website irgendwann lieber gar nicht mehr anfassen. Nicht aus Bequemlichkeit. Sondern weil sie im Alltag keine zusätzliche Baustelle möchten.

Selbst pflegen heisst nicht, sich ständig fragen zu müssen, ob im Hintergrund noch alles aktuell ist oder ob ein Update irgendwann etwas durcheinanderbringt.

 

Entlastung im Alltag mit einer Showit Website

Eine Showit Website nimmt genau diesen Druck raus. Du kannst Inhalte ändern, Seiten anpassen, Bilder austauschen, ohne das Gefühl zu haben, eine Kettenreaktion auszulösen. Du hast Kontrolle dort, wo sie dir dient, ohne die Verantwortung für das ganze System tragen zu müssen.

Für viele fühlt sich genau das zum ersten Mal nach einer Freiheit an, die nicht belastet.

 

 

5. Klarheit schlägt Feature Sammlung

WordPress kann sehr viel. Und genau das wird oft zum Problem.

Je mehr Möglichkeiten es gibt, desto mehr Entscheidungen müssen getroffen werden. Jedes zusätzliche Feature bringt neue Fragen mit sich. Brauche ich das wirklich? Sollte ich das auch noch einbauen?

 

Weniger entscheiden müssen

Ich erlebe oft, dass Websites dadurch immer komplexer werden, ohne klarer zu werden. Für Besucher genauso wie für die Person dahinter.

Eine Showit Website reduziert bewusst Optionen. Nicht, um einzuschränken, sondern um Fokus zu schaffen. Inhalte bekommen mehr Raum. Seiten werden klarer aufgebaut. Und plötzlich geht es weniger darum, was alles möglich wäre, sondern darum, was wirklich gebraucht wird.

Diese Reduktion fühlt sich im Alltag für viele erleichternd an.

 

6. Deine Website soll mit dir arbeiten, nicht gegen dich

Eine Website ist kein Projekt, das man einmal abschliesst und dann vergisst. Sie begleitet dich im Alltag. Sie wächst mit deinem Business. Sie verändert sich mit dir.

Und genau deshalb sollte sie sich nicht wie eine zusätzliche Baustelle anfühlen.

 

Eine Website darf unterstützen

Eine gute Website arbeitet mit dir. Sie zeigt deine Arbeit. Sie unterstützt dich. Sie funktioniert im Hintergrund, ohne ständig Aufmerksamkeit zu verlangen.

Eine Showit Website ist keine Lösung für alle. Wer maximale technische Kontrolle will und Freude daran hat, tief ins System einzutauchen, ist mit einer WordPress Website gut bedient.

Für viele kreative Brands, die Klarheit, Ruhe und visuelles Arbeiten schätzen, fühlt sich eine Showit Website hingegen wie eine echte Entlastung an.

Am Ende geht es nicht um das richtige Tool. Sondern um ein System, das zu deinem Business passt.

 

Fazit

Am Ende geht es bei der Wahl einer Website nicht um richtig oder falsch. Auch nicht darum, welches System mehr kann oder weiter verbreitet ist. Es geht darum, womit du im Alltag wirklich arbeiten möchtest.

Ich habe WordPress viele Jahre genutzt und schätze, was damit möglich ist. Gleichzeitig habe ich gemerkt, dass mehr Möglichkeiten nicht automatisch mehr Klarheit bringen. Für mich und für viele kreative Brands fühlt sich eine Showit Website heute oft leichter an. Weniger technisch, näher an der Gestaltung, näher an dem, was eine Website eigentlich leisten soll.

Dieser Artikel soll keine Empfehlung im Sinne von das ist besser als das sein. Sondern eine Einladung, genauer hinzuschauen. Nicht blind dem zu folgen, was überall empfohlen wird, sondern bewusst zu wählen, was zu dir, deiner Arbeitsweise und deinem Business Alltag passt.

 

Häufige Fragen zur Showit Website

Ist eine Showit Website besser als WordPress?

Besser im Sinne von richtig oder falsch gibt es hier nicht. Eine Showit Website passt für viele kreative Brands besser, weil sie im Alltag weniger technische Verantwortung mit sich bringt. Entscheidend ist, womit du dich langfristig wohlfühlst.

Wann ist WordPress sinnvoll und wann eher nicht?

WordPress ist sinnvoll für Menschen, die gerne mit Technik arbeiten, maximale Freiheit möchten und Freude daran haben, Systeme selbst zu verwalten. Für viele kreative Brands, die sich im Alltag mehr Ruhe und Klarheit wünschen, fühlt sich eine Showit Website oft passender an.

Kann ich meine Showit Website selbst pflegen?

Ja. Inhalte, Texte und Bilder lassen sich sehr einfach anpassen, ohne Angst haben zu müssen, dabei etwas kaputtzumachen.

Muss ich technisch versiert sein, um mit Showit zu arbeiten?

Nein. Showit ist visuell aufgebaut und fühlt sich eher wie Gestalten als wie Programmieren an.

Was ist mit Updates und Wartung bei Showit?

Hosting, Wartung und Backups laufen über Showit selbst. Du musst dich nicht um technische Updates kümmern.

Für wen ist WordPress trotzdem sinnvoll?

Für Menschen, die gerne mit Technik arbeiten, maximale Freiheit wollen und Freude daran haben, Systeme selbst zu verwalten.

 

 

Ich habe schon immer gern gelesen und geschrieben. Ich mag Texte, die man gut lesen kann und die nicht um den heissen Brei herumreden.

Genau so schreibe ich auch meine Artikel. Lieber klar und auf den Punkt als lang und kompliziert. So, dass man sie zwischendurch lesen kann und trotzdem etwas mitnimmt.

Diese Art zu denken prägt auch meine Arbeit. Struktur ist mir wichtiger als Effekte. Klarheit wichtiger als Lautstärke. Damit Inhalte verständlich sind und wirken.

Ich bin Lya und Webdesignerin

Grüezi & welcome

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